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Die Entwicklung von Prekmurje und somit auch von Goricko hat bei den
Slowenischen Bedingungen besondere ZALge, die mit dem langen, fast
tausendjA¤hrigen Anschluss von Prekmurje mit den Slowenischen Medmurje mit
Ungarn verbunden sind.
Im Jahr 1991 lebten in 84 Ortschaften 23196 Einwohner. Die
BevA¶lkerungsdichte ist 47 Menschen an km2, was ungefA¤hr die HA¤lfte weniger
ist als der Durschnitt der BevA¶lkerungsdichte in Slowenien.
In der Vergangenheit war eins der grA¶ssten Probleme die markante
Asbersiedlung des Gebietes. Wegen der politischen und etischen Isolation des
Gebietes war die GedrA¤ngtheit der Einwohner so gross, dass sie mit der
Landwirtschaft und anderen bescheidenen Quellen nicht ALberleben konnten.
Diese Schwierigkeiten plagen Goricko noch immer, was sich in der
ALberdurschnitlich grossen Arbeitslosigkeit zeigt. Einer der wichtigsten
GrALnde ist die Isolation des Gebietes. In der Vergangenheit war Goricko ein
Rangebiet, ein Teil der breiten Staatsbildung und so ist es teilweise noch
heute. Das ganze Jahrtausend war Goricko zum feudalen Ungarischen Staat
angeschlossen. Am SALden und Westen umgab Goricko die politische Grenze mit
A–sterreich, am Norden und Osten die etische Grenze mit Ungarn. So war
Goricko von den anderen Gebieten in Slowenien getrennt und hate keine
MA¶glichkeit mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Einst lebte der grA¶sste Teil der Einwohner in Goricko von Landwirtschaft und
Saisonarbeit.
Die Landwirtschaft in Goricko hatte im Rahmen von Ungarn einen
anderen Entwicklungsweg als andere Gebiete in Slowenien. Die Reste des
veralteten feudalischen Gemeinschaftssystems galten hier noch im ersten
Jahrzent des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1848 wurde die Fron abgeschaffen. Der
Einfluss der Ungarischen Grossgrundbesitzer VerhA¤ltnise blieb.
Vom Jahr 1869 bis 1910, als in der Gegend die meisten Menschen lebten, wuchs
die Einwohnerschaft um ein gutes Drittel. Im Bezug auf die Naturquellen und
die wirtschaftlichen MA¶glichkeiten war Goricko an der Schwelle des 20.
Jahrhunderts ALberbevA¶lkert. Die Dichte der BevA¶lkerung war im Jahr 1910
schon 77 Menschen an km2, was zwei drittel mehr war als im Jahr 1991. Arbeit
und Brot musste man anderswo finden. Im Sommer musste man sich Saisonarbeit
im Ausland suchen, Familien schuff man sich im Heimatsort, weshalb die
Emigration nicht sehr gross war. Vor dem ersten Weltkrieg wanderten die
meisten Einwohner nach Amerika aus.
Zwischen den Jahren 1910 und 1931 hat sich die Nummer der Einwohner fast um
ein Zehntel, zwischen den Jahren 1931 und 1961 um ein Achtel und zwischen
den Jahren 1961 und 1991 um ein ganzes Viertel verringert .
Die Einwohner Struktur war im Westen von Goricko etwas besser, weil sich die
Menschen leichter in A–sterreich Arbeit finden konnten. Bei den relativ
gALnstigen Bedingungen fALr Landwirtschaft in dem etwas breiterem Tal von
Ledava konnten die Menschen leichter leben.
Mit Hinsicht auf die Altersstruktur der Einwohner und ihrer Perspektive ist
die Lage am ungALngstigsten im Osten von Goricko an der StaatsgrA¤nze mit
Ungarn. Es gibt wenig heranwachsende Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19
Jahren (7%), ebenso wenig Aktive Einwohner von 20 bis 39 Jahren (24%) und so
ist der Anteil der A„lteren Einwohner gross. In der Landschaftsabhandlung als
einer Gesamtheit, ist ein FALnftel der Einwohner mehr als 65 Jahre alt, im
SALdosten von Goricko fast ein Viertel. Im Vergleich mit anderen Landschaften
in Slowenien hat Goricko den grA¶ssten Anteil der bA¤uerlichen Einwohner.
Im Talbach in Kobilje ist die wichtigste schollige
Grenzortschaft-Prosenjakovci. Die Ungarische Nationalgemeinschaft hat ein
Paar A¶rtliche zweisprachige Kulturstifftungen, einen Kindergarten, eine
Schule und eine BALcherrei.
Im Nordwesten von Goricko liegt das Dorf Grad, die Mittelortschaft mit einem
scholligen Zentrum an dem Bach bei Grad. Das Dorf entwickelte sich unter dem
mittealterlichem Schloss am steilen HALgel aus Basaltischen Tuf.
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